„Unterstützung seitens der Landesregierung ist alternativlos“

„Von den Bürgschaftsprogrammen des Landes profitieren während der Wirtschafts- und Finanzkrise vor allem kleine und mittlere Betriebe aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen.“ Dies erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta.
Der Unionspolitiker berief sich dabei auf eine Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums. Die CDU Fraktion hatte das Ministerium um Auskunft darüber gebeten, in welchem Umfang die Bürgschaftsprogramme in den Jahren 2008 und 2009 zur Bewältigung der Finanzkrise in Anspruch genommen wurden und weiterhin nachgefragt werden. Das eindeutige Ergebnis: „Die Vergabe von Landesmitteln ist ein alternativloses Vorgehen. Gerade der Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft und Motor des Wohlstands im Land, ist vielfach auf diese Unterstützung angewiesen“, so Lasotta. Die deutliche Erholung der Konjunktur zeige, wie wichtig es sei, im Kern gesunden Betrieben die notwendigen Kapitalmittel zur Verfügung zu stellen, damit sie die Durststrecke durchstehen können.
Im Jahr 2008 hat die Bürgschaftsbank insgesamt 1264 Bürgschaften - in einer Höhe bis maximal einer Millionen Euro - mit einem Gesamtvolumen von 183 Millionen Euro für kleine und mittlere Betriebe übernommen. Im laufenden Jahr werden es bis zum Jahresende wahrscheinlich deutlich über 1400 Bürgschaften für
mittelständische Betriebe sein, so Lasotta. Das Gesamtvolumen dürfte bei rund 190 Millionen Euro liegen. „Vielen Mittelständlern hat die Hilfe der Bürgschaftsbank bereits die Existenz gesichert und wird sie zukünftig auch noch sichern“, erläuterte Lasotta die Bedeutung der Landesunterstützung.
Auch durch Darlehen der L-Bank flossen umfangreiche Mittel in den Mittelstand, führte Lasotta weiter aus. 2008 betrug die Gesamtdarlehenssumme für den Mittelstandssektor knapp 1,8 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 5649 Darlehen gewährt.