
Als „notwendige und zukunftsweisende Investition“ hat der CDU Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta die Förderung des Landes zum Umbau der Technikzentrale an der SLK Klinik am Plattenwald bezeichnet.
Die Investition in Höhe von 7,5 Millionen Euro wird aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und des Landes mit 5,4 Millionen Euro gefördert, was einer Förderquote von über 72 Prozent entspreche, erklärte Lasotta nach einer entsprechenden Verlautbarung aus dem Sozialministerium.
Er begrüßte die Aussage von Ministerin Dr. Monika Stolz, die das Vorhaben als „strukturpolitisch bedeutsames Vorhaben“ eingestuft habe. Damit könne die flächendeckende wohnortnahe medizinische Versorgung weiter aufrecht erhalten und modernisiert werden.
Die Investition versteht Lasotta auch als klares Bekenntnis des Landes zum Neubau der Klinik am Plattenwald: „Sonst würde die Investition keinen Sinn machen“.
Zu den jüngsten Irritationen, ob beide Kliniken am Plattenwald und am Gesundbrunnen zeitgleich gefördert werden, erklärte Lasotta: „Das Land wird die Förderbeträge für beide Kliniken nicht in einem Jahr auf einmal aufbringen können sondern über mehrere Jahre splitten.
Wenn mit der Förderzusage des Landes für den Neubau Plattenwald aber das medizinische Strukturkonzept bestätigt wird und der Sanierungsbedarf am Gesundbrunnen genauso festgestellt und eine Förderzusage in Aussicht gestellt wird, werden beide Gesellschafter Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn aber damit leben können. Alles andere wäre nach dem schwierigen Ringen um eine gemeinsame medizinische Struktur innerhalb des Klinikverbundes nicht verantwortbar und der Bevölkerung und den Beschäftigten an den Standorten nicht vermittelbar.“