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Lasotta MdL: Ausbau und Weiterentwicklung der Ganztagsschulen in Baden-Württemberg geht auch im Schuljahr 2010/2011 weiter

3 Schulen des Wahlkreises Neckarsulm werden Ganztagsschule

Wie der CDU Landtagsabgeordnete Dr. Bernhard Lasotta mitteilt, stehen die Genehmigungen des Kultusministeriums Ganztagesangebote an drei weiteren Standorten im Wahlkreis Neckarsulm kurz bevor.

„Es freut mich, dass erneut der Wahlkreis Neckarsulm im kommenden Schuljahr 2010/2011 vom weiteren bedarfssorientierten Ausbau profitiert“, so Lasotta.

Insgesamt werden 128 neue Ganztagsschulen neu genehmigt: 27 mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung und 101 in offener Angebotsform.

Konkret stehen im Wahlkreis Neckarsulm der Antrag der Helmbundschule in Neuenstadt zur Ganztagsschule mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung und die Anträge des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums in Bad Friedrichshall sowie der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Wüstenrot laut Kultusministerium kurz vor der Entscheidungsreife.

Lasotta erläutert weiter: „Die offene Angebotsform der Ganztagesbetreuung kann in allen Schularten der allgemein bildenden Schulen (Primarstufe und Sekundarstufe I) eingerichtet werden. Die Teilnahme der Schüler am Ganztagsbetrieb ist freiwillig. Grundlage für die Genehmigung ist ein pädagogisches Konzept, in dem kommunale Angebote über Jugendbegleiter und andere außerschulische Partner, z.B. Vereine, ein wichtiger Bestandteil sind. Darüber hinaus muss vom Schulträger ein (beaufsichtigtes) Mittagessen an allen Tagen mit Ganztagsangebot bereitgestellt werden. Das Jugendbegleiterprogramm sieht vor, dass qualifizierte ehrenamtliche Personen in der Ganztagsbetreuung der Schulen ergänzend eingesetzt werden. Die Einrichtung einer Schule mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung kann nur an Schulen erfolgen, die ihren Bildungsauftrag unter erschwerten Bedingungen erfüllen, wozu dafür die pädagogische Notwendigkeit dargelegt werden muss (Situationsanalyse, Brennpunktcharakter, Stellungnahme der Jugendhilfe). Ebenso ist im Unterschied zur „Offenen Form“ hier die Schulform voll gebunden (die ganze Schule nimmt am Ganztagsbetrieb teil, der Ausbau kann schrittweise erfolgen) oder teilweise gebunden (ein Teil der Schülerinnen und Schüler, beispielsweise ein Zug, nimmt verpflichtend am Ganztagsprogramm teil)“.

Den Schulen steht für das Angebot eine zusätzliche Anzahl an Lehrerstunden zur Verfügung, die sich nach der Angebotsform bzw. Schulart ergibt. Ebenso wird für die zusätzliche Leitungs- und Verwaltungsarbeit dem Schulleiter eine Entlastung zuteil.

„Damit wird der Ausbau an bedarfsorientierten Bildungsangeboten weiter konsequent ausgebaut“, zeigt sich der CDU Landtagsabgeordnete erfreut.









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